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Hasch mich, Genosse!

 

Die 1960er Jahre und der Kalte Krieg bilden den Hintergrund dieser turbulenten Farce: Der russische Balett-Star Petrovyan will sich in den Westen absetzen und flüchtet während eines London-Gastspiels ausgerechnet ins Haus des britischen Offiziers Rimmington. Seine Helferinnen: die englische Tänzerin Alicia und deren beste Freundin Nancy, die Tochter der Rimmingtons.

Nun müssen die beiden Frauen natürlich die wahre Identität des Politflüchtlings geheim halten: vor Vater und Mutter, vor der Polizei und vor einer „berauschten“ Regierungsbeamtin. Was nicht so einfach ist, denn Petrovyan spricht nur russisch und muss zudem ständig trainieren, am liebsten seine Glanzrolle aus “Schwanensee”…

So explodiert alsbald ein wildes Verwechslungsspiel, in dem auch zwei Geheimdienste, Nancys Schwester, ihr Verlobter und – natürlich! – ein Gärtner, viele Türen sowie ein großer Kamin wichtige Rollen spielen.

Für Zeitzeugen ergibt sich dadurch eine amüsante Erinnerung an vergangene Zeiten, für Nachgeborene ein unterhaltsames (Theater-)Stück Zeitgeschichte und für die Boulevard-erprobte Theatergruppe Lampenfieber die Möglichkeit, ein weiteres Stück des englischen Erfolgs-Autos Ray Cooney (“Außer Kontrolle”, “Tom, Dick und Harry”) in der Bearbeitung von Regisseur R.W. Langer mit Spielfreude, Tempo und Witz über die Rampe zu bringen.